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Broholmer

Der Broholmer ist eine doggenartige Hunderasse aus Dänemark. Die Rasse an sich ist bereits sehr alt und im Ursprung auf die verschiedenen Saupacker zurückzuführen, die in früheren Zeiten zur Jagd auf Bären und Wildschweine eingesetzt wurden. Mit Aufkommen der modernen Jagdwaffen verlor der Broholmer mehr und mehr an Bedeutung und die Hunderasse wäre fast gänzlich untergegangen.

Der Erhalt des Broholmers ist dem Forstmeister Niels Frederik Sehested zu verdanken, der ab Mitte des 19. Jahrhunderts die missliche Lage der Hunderasse erkannte und im ganzen Land nach geeigneten Hunden für die Zucht suchte. Die Hunderasse Broholmer ist nach dem Broholmer Schloss benannt, das sich in Besitz von Sehested befand.

Nachdem Sehested verstorben war fand die intensive Zucht des Broholmers ein Ende. Weitere Verluste musste die Hunderasse im Zuge der Weltkriege hinnehmen. So dass der Broholmer im 20. Jahrhundert erneut vom Aussterben bedroht war. In den 70er Jahren fanden sich jedoch engagierte Hundezüchter, die für die Erhaltung des Broholmer sorgten.

Steckbrief

Ursprung:
Frankreich

Höhe Widerrist:
Rüde – 60 cm  bis 68 cm
Hündin – 58 cm bis 66 cm

Gewicht:
ca. 45kg – 50kg

Farben:
mahagonibraun,
falbfarben (gelb) in Varianten,
mit schwarzer oder brauner bzw. roter Maske oder ohne Maske,
kleine weiße Abzeichen auf Brust oder Pfoten zulässig

Haarkleid:
kurz, dünn, fein, glatt, relativ weich

Pflegeaufwand:
wenig intensiv
(Fell gelegentlich abbürsten, Falten reinigen)

Bewegungsbedarf:
mittel

Erziehbarkeit:
leicht
liebevolle Konsequenz
keine Härte

Eigenschaften:
freundlich, wachsam, offen bis zurückhaltend (bei Fremden), gutmütig, kinderlieb, schwer provozierbar, geduldig, gehorsam, verschmust, menschenbezogen

Verhalten:

Lebenserwartung:
10 Jahre

Gesundheitliche Probleme:

Verträglichkeit:
Kinder gut
andere Tiere gut

Eignung / Zuordnung:
Familienhund, Wachhund, Ausstellungshund

FCI:
FCI-Gruppe: 2
Sektion 2.1 doggenartige Molossoide
FCI-Nr. 116

Äußere Erscheinung

Die Bordeaux-Dogge hat einen kräftigen, muskulösen Körperbau, der jedoch harmonisch proportioniert ist und optisch nicht schwerfällig erscheint. Ihr Schädel ist massig, breit, wirkt optisch eckig. Charakteristisch für den Kopf der Bordeaux-Dogge sind symmetrische Falten, ein ausgeprägter Stop mit Stirnfurche und ein vorstehender Unterkiefer. Die Augen der Bordeaux-Dogge sind braun gefärbt, oval und stehen weit auseinander. Die relativ kleinen Hängeohren setzen weit hinten am Kopf der Bordeaux-Dogge an.

Insgesamt ist die Bordeaux-Dogge niedrig gebaut, wobei der Abstand Brustbein bis Boden, höchstens der Höhe der Brust entspricht. Ihr Brustkorb ist kräftig. Der gut bemuskelte Rücken der Bordeaux-Dogge ist breit und zeigt einen geraden Verlauf. Die dicke Rute der Bordeaux-Dogge setzt tief an und reicht in der Länge höchstens bis zum Sprunggelenk. Die Bordeaux-Dogge trägt ihre Rute in Ruhe hängend. Bei Bewegung stellt sie sie mäßig auf. Die Gliedmaßen sind kraftvoll und muskulös.