Die Erziehung des Hundes

Hundeerziehung - Hunde erziehenMit der Erziehung des Hundes sollte so früh wie möglich begonnen werden. Idealerweise beginnt die Hundeerziehung mit der Grundausbildung des Welpen. Schafft man sich jedoch einen älteren Hund an, der bereits erwachsen ist, wird die Erziehung des Tieres schwerer, aber nicht unmöglich.

Wer sich bewusst für die Anschaffung eines erwachsenen Hundes aus dem Tierheim oder von anderer Stelle entscheidet, dem sollte klar sein, dass sich wahrscheinlich nicht alle „Marotten“, die sich der Hund im Laufe seines bisherigen Lebens angeeignet hat, „weg erziehen“ lassen.

Oberstes Gebot in der Hundeerziehung ist Konsequenz. Ohne Konsequenz ist eine Erziehung des Hundes kaum möglich. Der Hund ist als Rudeltier auf eine klare Rangordnung und klare Regeln angewiesen. Deshalb ist es wichtig, dass er die positiven Folgen kennt, die sich aus einer Einhaltung der aufgestellten Regeln ergeben. Ebenso wichtig ist es, dass der Hund um die negativen Folgen weiß, die mit einem Regelverstoß einhergehen. Treten positive wie negative Folgen zuverlässig ein, wird der Hund bestrebt sein, die vom Menschen definierten Regeln einzuhalten.

Problematisch wird es in der Hundeerziehung, wenn der Hund heute etwas nicht darf, was morgen dann wieder ganz in Ordnung ist und übermorgen wieder verboten. Auf diese Weise hat der Hund keine Chance zu lernen, was richtig ist und daraus abzuleiten, wie er sich verhalten soll.

In der Erziehung des Hundes sollten Sie es deshalb auch vermeiden, dem Hund abrupt etwas zu verbieten, was er bislang immer durfte. Wenn Sie sich aus bestimmten Anlässen eine Änderung der Regeln wünschen, so müssen Sie diese langfristig einführen und den Hund an die veränderten Regeln zu gewöhnen. Aber auch dann mit Konsequenz.

Einführung in die Hundeerziehung

Für einen sicheren Umgang mit dem Hund – vor allem in der Öffentlichkeit, ist es unerlässlich, dass der Hund zuverlässig einfache Befehle wie „Sitz!“, „Bleib!“ oder „Komm!“ befolgt. Dieser Grundgehorsam, der regelmäßig durch Trainings wiederholt werden sollte, bildet die Basis für jede weitere Erziehung des Hundes.

Im Alltag gibt es immer wieder Situationen von potentieller Gefährlichkeit, wo das Interesse des Hundes von Ihnen abgelenkt wird. Wenn Sie jedoch in der Lage sind, zuverlässig die Kontrolle über Ihren Hund wiederzugewinnen, können Sie ihn so vor Schäden bewahren und ihm unter Umständen sogar das Leben retten.

Die Persönlichkeit von Hunden ist bekanntermaßen sehr unterschiedlich ausgeprägt, was teilweise auch den besonderen Reiz dieser Vierbeiner ausmacht. Diese verschiedenen Hundepersönlichkeiten machen allerdings auch verschiedene Erziehungsmethoden notwendig, da nicht jeder Hund aufgrund der Persönlichkeitsunterschiede auf die gleiche Hundeerziehung anspricht.

Für sich und Ihren Hund sollten Sie eine Methode zur Hundeerziehung wählen, die zu Ihnen beiden passt. Falls erforderlich, sollten Sie die typischen Trainingsmethoden leicht abändern und an Ihre Vorstellungen anpassen. Achten Sie aber stets darauf, dass die einzelnen Übungen und Lektionen kurz und positiv ausfallen, und Sie und Ihr Hund den Spaß an der gemeinsamen Arbeit nicht verlieren.