Terrier – FCI-Gruppe 3

Allen Hunderassen in der FCI-Gruppe 3 ist gemein, dass sie ursprünglich für den Gebrauch als Jagdhund gezüchtet wurden.

Die Verwendung der Terrier war dabei unterschiedlich: Sie wurden bei Erdjagden auf Dachs und Fuchs ebenso verwendet wie auf Bauernhöfen als Mäuse- und Rattenfänger. Teilweise wurden Terrier sogar zur Jagd auf Otter ausgebildet und eingesetzt. Viele Terrier-Rassen sind bereits seit Jahrhunderten bekannt. Terrier zeichnen sich im Allgemeinen durch eine eher geringe Körpergröße (ausgenommen hochläufige Terrier) und Wendigkeit aus. Bestes Beispiel dafür ist der Jack Russell Terrier.

Schwere, muskulöse Terrier (Bullartige Terrier) blicken ebenfalls auf eine lange Zuchtgeschichte zurück. Sie bildeten die Grundlage für die heutigen Kampfhunderassen und wurden früher für Hunde- und Tierkämpfe (z. B. Bullen, Bären) eingesetzt. Dabei waren ihre latente Aggressivität, die sich leicht fördern ließ und einer daraus resultierenden niedrigen Beißhemmung von Bedeutung. Oft kamen die Hunde bei diesen Kämpfen um, weil sie dazu neigen, die Beute nicht mehr loszulassen, wenn sie sich erst einmal darin verbissen haben.

Bei Hunderassen der FCI-Gruppe 3
wird nach vier Sektionen unterschieden:

  • Sektion 1 – Hochläufige Terrier
  • Sektion 2 – Niederläufige Terrier
  • Sektion 3 – Bullartige Terrier
  • Sektion 4 – Zwerg-Terrier