Hunderassen – Auswahl

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Landseer

Zwischen dem Landseer und dem Neufundländer besteht eine enge Verwandtschaft. Beide Hunderassen geht auf den inzwischen ausgestorbenen Greater St. John’s Dog zurück. Früher wurden Landseer und Neufundländer in erster Linie als Fischerhunde eingesetzt, die ihre Arbeit im und am Wasser verrichteten. Woher der Landseer genau kommt, ist unklar, weshalb hierzu oft unterschiedliche Angaben gemacht werden, wobei als Ursprung meist Neufundland angenommen wird. Bemühungen schweizerischer und deutscher Hundezüchter trugen im Rahmen des Aufbaus der koninental-europäischen Reinzucht zu Beginn des 20. Jahrhunderts dazu bei, dass der Landseer nicht ausgestorben ist. Aus diesem Grund wird oft auch Deutschland als Ursprungsland des Landseers genannt. In Großbritannien und Nordamerika wird der Landseer nicht als eigenständige Hunderasse angesehen, sondern lediglich als ein Schlag des Neufundländers anerkannt. Der Name des Landseers wurde Ende des 19. Jahrhunderts festgelegt und geht auf den englischen Maler Sir Edwin Landseer zurück, der die Hunderasse auf vielen seiner Bilder darstellte und damit zu ihrer Bekanntheit beitrug.

Steckbrief

Ursprung:
Frankreich

Höhe Widerrist:
Rüde – 60 cm  bis 68 cm
Hündin – 58 cm bis 66 cm

Gewicht:
ca. 45kg – 50kg

Farben:
mahagonibraun,
falbfarben (gelb) in Varianten,
mit schwarzer oder brauner bzw. roter Maske oder ohne Maske,
kleine weiße Abzeichen auf Brust oder Pfoten zulässig

Haarkleid:
kurz, dünn, fein, glatt, relativ weich

Pflegeaufwand:
wenig intensiv
(Fell gelegentlich abbürsten, Falten reinigen)

Bewegungsbedarf:
mittel

Erziehbarkeit:
leicht
liebevolle Konsequenz
keine Härte

Eigenschaften:
freundlich, wachsam, offen bis zurückhaltend (bei Fremden), gutmütig, kinderlieb, schwer provozierbar, geduldig, gehorsam, verschmust, menschenbezogen

Verhalten:

Lebenserwartung:
10 Jahre

Gesundheitliche Probleme:

Verträglichkeit:
Kinder gut
andere Tiere gut

Eignung / Zuordnung:
Familienhund, Wachhund, Ausstellungshund

FCI:
FCI-Gruppe: 2
Sektion 2.1 doggenartige Molossoide
FCI-Nr. 116

Äußere Erscheinung

Die Bordeaux-Dogge hat einen kräftigen, muskulösen Körperbau, der jedoch harmonisch proportioniert ist und optisch nicht schwerfällig erscheint. Ihr Schädel ist massig, breit, wirkt optisch eckig. Charakteristisch für den Kopf der Bordeaux-Dogge sind symmetrische Falten, ein ausgeprägter Stop mit Stirnfurche und ein vorstehender Unterkiefer. Die Augen der Bordeaux-Dogge sind braun gefärbt, oval und stehen weit auseinander. Die relativ kleinen Hängeohren setzen weit hinten am Kopf der Bordeaux-Dogge an.

Insgesamt ist die Bordeaux-Dogge niedrig gebaut, wobei der Abstand Brustbein bis Boden, höchstens der Höhe der Brust entspricht. Ihr Brustkorb ist kräftig. Der gut bemuskelte Rücken der Bordeaux-Dogge ist breit und zeigt einen geraden Verlauf. Die dicke Rute der Bordeaux-Dogge setzt tief an und reicht in der Länge höchstens bis zum Sprunggelenk. Die Bordeaux-Dogge trägt ihre Rute in Ruhe hängend. Bei Bewegung stellt sie sie mäßig auf. Die Gliedmaßen sind kraftvoll und muskulös.