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Lagotto Romagnolo

Der aus Italien stammende Lagotto Romagnolo war bereits im 15. Jahrhundert bekannt. Der Name der Hunderasse geht auf die italienische Provinz Romagna und dem italienischen Wort „lago“ (= See) zurück. Der Lagotto Romagnolo weist optisch deutliche Ähnlichkeit mit anderen Wasserhunden aus Europa auf. Er wurde früher auf der Jagd als Apportierhund insbesondere aus dem Wasser eingesetzt. Als in seiner Heimat die Sümpfe trockengelegt wurden, wurde er für diese Aufgabe jedoch nicht mehr benötigt. Da er jedoch über einen bemerkenswerten Geruchssinn verfügt und außerdem einen angeborenen Hang zum Revieren hat, entdeckte man schnell sein Talent für die Trüffelsuche. Auch heute noch wird der Lagotto Romagnolo in Italien als Trüffelsuchhund eingesetzt. Da er sein Jagdinstinkt kaum noch vorhanden ist, lässt sich der Lagotto Romagnolo bei der Trüffelsuche kaum ablenken. Die offizielle Anerkennung durch die FCI erreicht der Lagotto Romagnolo erst 1995.

Steckbrief

Ursprung:
Frankreich

Höhe Widerrist:
Rüde – 60 cm  bis 68 cm
Hündin – 58 cm bis 66 cm

Gewicht:
ca. 45kg – 50kg

Farben:
mahagonibraun,
falbfarben (gelb) in Varianten,
mit schwarzer oder brauner bzw. roter Maske oder ohne Maske,
kleine weiße Abzeichen auf Brust oder Pfoten zulässig

Haarkleid:
kurz, dünn, fein, glatt, relativ weich

Pflegeaufwand:
wenig intensiv
(Fell gelegentlich abbürsten, Falten reinigen)

Bewegungsbedarf:
mittel

Erziehbarkeit:
leicht
liebevolle Konsequenz
keine Härte

Eigenschaften:
freundlich, wachsam, offen bis zurückhaltend (bei Fremden), gutmütig, kinderlieb, schwer provozierbar, geduldig, gehorsam, verschmust, menschenbezogen

Verhalten:

Lebenserwartung:
10 Jahre

Gesundheitliche Probleme:

Verträglichkeit:
Kinder gut
andere Tiere gut

Eignung / Zuordnung:
Familienhund, Wachhund, Ausstellungshund

FCI:
FCI-Gruppe: 2
Sektion 2.1 doggenartige Molossoide
FCI-Nr. 116

Äußere Erscheinung

Die Bordeaux-Dogge hat einen kräftigen, muskulösen Körperbau, der jedoch harmonisch proportioniert ist und optisch nicht schwerfällig erscheint. Ihr Schädel ist massig, breit, wirkt optisch eckig. Charakteristisch für den Kopf der Bordeaux-Dogge sind symmetrische Falten, ein ausgeprägter Stop mit Stirnfurche und ein vorstehender Unterkiefer. Die Augen der Bordeaux-Dogge sind braun gefärbt, oval und stehen weit auseinander. Die relativ kleinen Hängeohren setzen weit hinten am Kopf der Bordeaux-Dogge an.

Insgesamt ist die Bordeaux-Dogge niedrig gebaut, wobei der Abstand Brustbein bis Boden, höchstens der Höhe der Brust entspricht. Ihr Brustkorb ist kräftig. Der gut bemuskelte Rücken der Bordeaux-Dogge ist breit und zeigt einen geraden Verlauf. Die dicke Rute der Bordeaux-Dogge setzt tief an und reicht in der Länge höchstens bis zum Sprunggelenk. Die Bordeaux-Dogge trägt ihre Rute in Ruhe hängend. Bei Bewegung stellt sie sie mäßig auf. Die Gliedmaßen sind kraftvoll und muskulös.