Hunderassen – Auswahl

Suchen in Hunderassen

Manchester Terrier

Der Manchester Terrier entstand im 19. Jahrhundert. Zur Züchtung der Rasse kamen Schwarz-Loh Terrier, leicht gebaute Staffordshire Terrier, Whippets und wahrscheinlich auch Italienisches Windspiel zum Einsatz. Die Hauptaufgabe des Manchester Terriers lag in der Jagd auf Ratten und Kaninchen. Häufig wurde der Manchester Terrier auch für „Rat Killings“ eingesetzt, bei diesem grausamen Sport musste der Terrier Ratten töten, wobei die Zuschauer Wetten abschlossen. Es wird von einem Manchester Terrier berichtet, der unter dem Namen Billy bekannt war und es geschafft haben soll, innerhalb von sechseinhalb Minuten einhundert Ratten zu töten. Nachdem „Rat Killings“ an Popularität verloren, nahm auch das Interesse am Manchester Terriern ab. Einen weiteren Rückschlag für die Hunderasse bedeutete das Verbot des Ohrenkupierens. Schließlich gelang es über eine längere Zeit, kleine Ohren in V-Form beim Manchester Terrier anzuzüchten. Dennoch ist der Manchester Terrier auch heute noch eher selten anzutreffen. Seine Hauptverwendung liegt heutzutage in der Funktion als Begleithund.

Steckbrief

Ursprung:
Frankreich

Höhe Widerrist:
Rüde – 60 cm  bis 68 cm
Hündin – 58 cm bis 66 cm

Gewicht:
ca. 45kg – 50kg

Farben:
mahagonibraun,
falbfarben (gelb) in Varianten,
mit schwarzer oder brauner bzw. roter Maske oder ohne Maske,
kleine weiße Abzeichen auf Brust oder Pfoten zulässig

Haarkleid:
kurz, dünn, fein, glatt, relativ weich

Pflegeaufwand:
wenig intensiv
(Fell gelegentlich abbürsten, Falten reinigen)

Bewegungsbedarf:
mittel

Erziehbarkeit:
leicht
liebevolle Konsequenz
keine Härte

Eigenschaften:
freundlich, wachsam, offen bis zurückhaltend (bei Fremden), gutmütig, kinderlieb, schwer provozierbar, geduldig, gehorsam, verschmust, menschenbezogen

Verhalten:

Lebenserwartung:
10 Jahre

Gesundheitliche Probleme:

Verträglichkeit:
Kinder gut
andere Tiere gut

Eignung / Zuordnung:
Familienhund, Wachhund, Ausstellungshund

FCI:
FCI-Gruppe: 2
Sektion 2.1 doggenartige Molossoide
FCI-Nr. 116

Äußere Erscheinung

Die Bordeaux-Dogge hat einen kräftigen, muskulösen Körperbau, der jedoch harmonisch proportioniert ist und optisch nicht schwerfällig erscheint. Ihr Schädel ist massig, breit, wirkt optisch eckig. Charakteristisch für den Kopf der Bordeaux-Dogge sind symmetrische Falten, ein ausgeprägter Stop mit Stirnfurche und ein vorstehender Unterkiefer. Die Augen der Bordeaux-Dogge sind braun gefärbt, oval und stehen weit auseinander. Die relativ kleinen Hängeohren setzen weit hinten am Kopf der Bordeaux-Dogge an.

Insgesamt ist die Bordeaux-Dogge niedrig gebaut, wobei der Abstand Brustbein bis Boden, höchstens der Höhe der Brust entspricht. Ihr Brustkorb ist kräftig. Der gut bemuskelte Rücken der Bordeaux-Dogge ist breit und zeigt einen geraden Verlauf. Die dicke Rute der Bordeaux-Dogge setzt tief an und reicht in der Länge höchstens bis zum Sprunggelenk. Die Bordeaux-Dogge trägt ihre Rute in Ruhe hängend. Bei Bewegung stellt sie sie mäßig auf. Die Gliedmaßen sind kraftvoll und muskulös.