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Galgo Espanol

Der Galgo Espanol, der auch einfach nur als Galgo oder Spanischer Windhund bezeichnet wird, blickt auf eine lange Geschichte zurück: Die ersten Windhunde gelangten vermutlich bereits mit den Kelten (600 bis 800 vor Christus) auf die iberische Insel. Windhunde waren über die Landesgrenzen hinaus hoch angesehen. 1.500 Jahre nach den Kelten wurde die iberische Insel von den Mauren (arabisches Volk) erobert, die eigene WIndhunde hatten. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass es zu Vermischungen der keltischen Windhunde und der maurischen Windhunde kam und daraus der Galgo Espanol hervorging. Der Galgo Espanol wurde von allen Bevölkerungsschichten Spaniens gehalten. Das einfache Volk setzte den Galgo Espanol zur Kaninchen- und Hasenjagd ein. Die Adeligen nutzen die Hunde ebenfalls für die Jagd. Mit dem Aufkommen der Windhunderennen im 20. Jahrhundert, stellt sich heraus, dass der Galgo Espanol in der Geschwindigkeit nicht überzeugen konnte. Einige Züchter kreuzten ihn aus diesem Grund mit Greyhounds ein. Da sich hierbei auch der Typ der Hunde unterscheidet, werden von der FCI nur Galgo Espanols aus Reinzucht anerkannt.

Steckbrief

Ursprung:
Frankreich

Höhe Widerrist:
Rüde – 60 cm  bis 68 cm
Hündin – 58 cm bis 66 cm

Gewicht:
ca. 45kg – 50kg

Farben:
mahagonibraun,
falbfarben (gelb) in Varianten,
mit schwarzer oder brauner bzw. roter Maske oder ohne Maske,
kleine weiße Abzeichen auf Brust oder Pfoten zulässig

Haarkleid:
kurz, dünn, fein, glatt, relativ weich

Pflegeaufwand:
wenig intensiv
(Fell gelegentlich abbürsten, Falten reinigen)

Bewegungsbedarf:
mittel

Erziehbarkeit:
leicht
liebevolle Konsequenz
keine Härte

Eigenschaften:
freundlich, wachsam, offen bis zurückhaltend (bei Fremden), gutmütig, kinderlieb, schwer provozierbar, geduldig, gehorsam, verschmust, menschenbezogen

Verhalten:

Lebenserwartung:
10 Jahre

Gesundheitliche Probleme:

Verträglichkeit:
Kinder gut
andere Tiere gut

Eignung / Zuordnung:
Familienhund, Wachhund, Ausstellungshund

FCI:
FCI-Gruppe: 2
Sektion 2.1 doggenartige Molossoide
FCI-Nr. 116

Äußere Erscheinung

Die Bordeaux-Dogge hat einen kräftigen, muskulösen Körperbau, der jedoch harmonisch proportioniert ist und optisch nicht schwerfällig erscheint. Ihr Schädel ist massig, breit, wirkt optisch eckig. Charakteristisch für den Kopf der Bordeaux-Dogge sind symmetrische Falten, ein ausgeprägter Stop mit Stirnfurche und ein vorstehender Unterkiefer. Die Augen der Bordeaux-Dogge sind braun gefärbt, oval und stehen weit auseinander. Die relativ kleinen Hängeohren setzen weit hinten am Kopf der Bordeaux-Dogge an.

Insgesamt ist die Bordeaux-Dogge niedrig gebaut, wobei der Abstand Brustbein bis Boden, höchstens der Höhe der Brust entspricht. Ihr Brustkorb ist kräftig. Der gut bemuskelte Rücken der Bordeaux-Dogge ist breit und zeigt einen geraden Verlauf. Die dicke Rute der Bordeaux-Dogge setzt tief an und reicht in der Länge höchstens bis zum Sprunggelenk. Die Bordeaux-Dogge trägt ihre Rute in Ruhe hängend. Bei Bewegung stellt sie sie mäßig auf. Die Gliedmaßen sind kraftvoll und muskulös.