Wohnen mit Hund

Was wären wir Menschen ohne unsere geliebten Haustiere? Egal ob Wellensittich oder Katze, ob exotisch oder heimisch: Erst wenn wir uns mit den putzigen Lebewesen umgeben, fühlen wir uns oft wohl. Ganz besonders angetan hat es uns natürlich der Hund, der mit seinem anschmiegsamen und treuen Wesen ein steter Begleiter für uns ist. Doch damit beginnt in vielen Fällen erst das Problem, denn ein solches Tier möchte natürlich möglichst artgerecht gehalten werden. Es hat seine Bedürfnisse und Wünsche, die im Idealfalle umgesetzt werden sollten. Das freilich ist nicht immer ganz einfach. Wir von Wohnen.de sagen Ihnen aber, wie es gelingt.

wohnen-mit-hundAchten Sie auf die Nachbarschaft
So schön oder niedlich ein Hund auch sein mag, so ist er nicht selten auch der Ausgangspunkt erheblichen Lärmes. Denn wenn sich der Vierbeiner einmal nicht wohlfühlt, auf Nachbars Grundstück eine Katze entdeckt oder vor Energie sprüht, dann wird er meistens bellen. Dabei nimmt er natürlich keine Rücksicht auf die nächtlichen Ruhezeiten. Wollen Sie dieses Problem vermeiden, so benötigen Sie zunächst eine verständnisvolle Nachbarschaft, die nicht bei jedem Laut des Hundes sofort Ärger macht. Langfristig sollten Sie dem Tier die Gewohnheit des Bellens aber zumindest in der Nacht abgewöhnen. Das schont im Übrigen auch die eigenen Nerven.

Ist für Auslauf gesorgt?
Ein weiteres Kriterium, damit sich der Hund wohlfühlt, ist in der weiteren Umgebung zu sehen. Idealerweise gibt es hier mehrere Möglichkeiten, um mit ihm eine Runde zu laufen. Vorteilhaft ist es natürlich, wenn dabei für Abwechslung gesorgt ist. Liegen Wasser und Wald, Wiesen und Sandwege in der Nähe, wird sich auch das Tier darüber freuen. Nicht ganz so positiv ist es dagegen, wenn Herrchen und Hund erst einige Kilometer mit dem Auto fahren müssten, um Gassigehen zu können. Das erlaubt auch mal eine „schnelle Runde“ zwischendurch und wird dem Hund sehr viel Vergnügen bereiten.

Unbedingt den Zaun überprüfen
Hunde sind meist die Freiheit gewöhnt. Selbst wenn sie über alle Jahre hinweg im Zwinger oder auf dem Grundstück gehalten wurden, so werden sie doch immer wieder den Versuch unternehmen, sich selbst einmal die Umgebung betrachten zu wollen. Sind sie dann aber erst einmal ausgerissen, so beginnt für viele Besitzer das Problem des Suchens. Achten Sie daher stets darauf, das Grundstück mit einem möglichst soliden Zaun einzugrenzen, durch den der Hund nicht entkommen kann. Vorteilhaft ist es zudem, diesen ein wenig in die Erde einzulassen, damit sich der Vierbeiner nicht darunter hindurch in die Freiheit gräbt.

hundewelpe-im-gartenDer schöne Rasen!
Nicht erst wenn der Hund einmal über sehr viel Energie verfügt, wird er sich an den Rasen heranwagen und dort seine Löcher buddeln. Im Laufe der Zeit lässt es sich daher meist nicht vermeiden, dass das Grundstück ein wenig darunter zu leiden hat, dass Bello hier und dort scharrt, seine Knochen vergräbt oder unbedingt wissen will, was sich unter der Erdoberfläche verbirgt. Gleiches gilt für Gemüse- und Obstbeete, Pflanzen und Bäume. Wer darauf Wert legt, sollte den Hund nicht in diese Bereiche des Gartens vordringen lassen. Falls doch, muss damit gerechnet werden, dass der Vierbeiner dort ein Chaos veranstaltet.

Das Haus schützen
Selbst wenn der Hund sich im Garten brav verhält, wird er vielfach seine Energie auf andere Weise ausleben. So knabbert er etwa an der Haustüre herum, verrichtet sein Geschäft auf der Treppe oder markiert die Hauswand. Rechnen Sie immer damit, dass das Tier diese für uns unschönen Verhaltensweisen zeigt. Denn für den Vierbeiner sind sie ganz normal und nicht negativ behaftet. Wollen Sie Schäden am Haus vermeiden, so müssen Sie auch dieses eingrenzen und dafür sorgen, dass Bello hier nichts anrichten kann. Alleine mit guten Worten und viel Geduld wird sich der Hund dagegen oft nicht überzeugen lassen.

Darf der Hund in das Haus?
Viele Hundebesitzer wollen die vorgenannten Probleme dadurch vermeiden, dass sie das Tier häufiger in das Haus lassen. Sollte das Tier auch in das Haus genommen werden, sollte ein paar Dinge beachtet werden. Besonders die Auswahl eines geeigneten Bodenbelags stellt Tierbesitzer vor einigen Fragen. Eine der wichtigsten Fragen ist die Auswahl des richtigen Bodenbelags. Denkbar sind Teppich, Laminat und Parkett. Besonders hoher Beliebtheit erfreute sich in der Vergangenheit der Parkettboden. Parkett sollte für einen festen Stand des Hundes rutschfest sein. Deswegen kein Parkett mit geschliffener oder lackierter Oberfläche einsetzen. Besser sind Parkettböden mit einer geölten oder matten Oberfläche. Bequem lassen sich die verschiedenen Arten von Parkettböden im Internet vergleichen. Beim Vergleichen der verschiedenen Böden beachten Sie auch direkt die verschiedenen Inhaltsstoffe. Manche davon sind nämlich schädlich und können die Gesundheit eines Hundes beeinträchtigen.