Kopfgeschirr für den Hund

Sie sollten ein Kopfgeschirr für Ihren Hund auswählen, das ungefähr bis zur Hälfte des Hundegesichts reicht und im Idealfall mit einem verstellbaren Schnauzenband ausgestattet ist. Das Kopfgeschirr sollte fest, aber nicht zu stramm sitzen. Es sollte nicht nach oben bis zu den Augen des Hundes verrutschen können.

Hunde benötigen etwas Zeit, um sich an das Kopfgeschirr zu gewöhnen. Sie können Ihrem Tier diese Gewöhnungsphase erleichtern, in dem Sie ihn mit angelegtem Kopfgeschirr fressen lassen.

Einsatz des Kopfgeschirrs

Zum Anlegen des Kopfgeschirrs ziehen Sie das Geschirr über die Schnauze des Hundes und legen dabei eine Hand unter seinen Unterkiefer, damit der Hund seinen Kopf anhebt. Sie können zur Motivation und um die Sache für den Hund angenehmer zu gestalten Leckerli einsetzen. Anschließend schließen Sie das Kopfgeschirr im Nacken des Hundes, wobei Sie darauf achten müssen, dass es nicht zu eng sitzt. An jeder Stelle des Kopfgeschirrs sollte es möglich sein, dass sie zwei Finger unter die Riemen schieben können.

Beim Kopfgeschirr wird die Leine unter dem Unterkiefer des Hundes in den Halterungsring eingehakt. Zieht der Hund nach vorn, wird sein Kopf durch die Vorwärtsbewegung nach unten gezogen und die Hundeschnauze verschlossen.

Vermeiden Sie anhaltenden Druck auf das Kopfgeschirr. Um eine einseitige Belastung der Nackenmuskulatur des Hundes zu verhindern, sollten Sie den Hund mit dem Kopfgeschirr abwechselnd links und rechts neben sich gehen lassen.

Wenn Ihr Hund versucht, das Kopfgeschirr mit „Gewalt“ loszuwerden, sollten Sie ihm das Geschirr auf gar keinen Fall abnehmen. Erschweren Sie ihm das Abstreifen des Kopfgeschirrs mit den Pfoten, indem Sie den Verschlussclip des Kopfgeschirrs nach hinten durch das flache Halsband führen. Das Kopfgeschirr sollten Sie erst dann abnehmen, wenn Ihr Hund vollkommen ruhig ist und keine Versuche mehr unternimmt, dass Geschirr selbstständig abzustreifen.