Ergänzungsfutter: Nahrungsergänzung für den Hund

Der größte Teil der angebotenen Hundefutter aus industrieller Herstellung muss nicht durch die Beigabe von Ergänzungsstoffen aufgewertet werden, sofern Sie sich bei der Fütterung an die Anweisungen des Herstellers halten. Futtermittelhersteller kontrollieren in ihren eigenen Laboratorien fortwährend den Mineralstoff- und Vitamingehalt des Hundefutters. Häufig werden auch Langzeitfuttertests zur zusätzlichen Kontrolle durchgeführt.

Wenn Sie das Hundefutter selbst zusammenstellen, wobei die Basis von Frischfleisch und Pansen gebildet wird, muss eine Nahrungsergänzung erfolgen. Neben einer hochwertigen Cerealien-Mischung sollten Sie durch die Beigabe geeigneter Ergänzungsstoffe darauf achten, dass die ausgewogene Ernährung Ihres Hundes mit allen notwendigen Nährstoffen sichergestellt ist. Dabei dürfen Sie nie aus den Augen verlieren, dass ein Zuviel an Ergänzungsstoffen ebenfalls zu vermeiden ist, da dieses schädliche Wirkung haben kann.

Einige Ergänzungsfutter in der Hundeernährung

Ergänzungsfutter aus industrieller Herstellung beinhalten Mineralien und/oder Vitamine. Bei der Dosierung dieser Ergänzungsfutter für den Hund sollten Sie sich an die Angaben auf der Verpackung halten. Werden derartige Ergänzungsfutter im Übermaß gefüttert, so kann es dadurch zu Vergiftungen beim Hund kommen.

Hefetabletten für den Hund enthalten Vitamine der B-Gruppe. Sie sollten nach Anweisung des Herstellers gefüttert werden, wobei es in der Regel keine Risiken gibt.

Lebertran liefert die wichtigen Vitamine A, D und E. Große Hunde sollten weniger als 5ml Lebertran in der Woche erhalten. Aus einer Überdosierung von Lebertran können Vergiftungen des Hundes resultieren.

Die Fütterung pflanzlicher Öle versorgt den Hund mit wichtigen Fettsäuren. Der Anteil pflanzlicher Öle sollte bei etwa 1% des Trockengehalts der Hundenahrung bzw. bei etwa 5% im Falle einer Fleischfütterung. Beim Öl sollte man regelmäßig die Qualität kontrollieren, da dieses mit der Zeit ranzig werden kann.

Knochenmehl dient der Versorgung des Hundes mit Kalzium und Phosphor. Je Pfund Fleisch sollten circa 7 Gramm Knochenmehl gefüttert werden. Bei der Knochenmehl Fütterung ist zu beachten, dass eine übermäßige Fütterung damit zu Knochenmissbildungen beim Hund führen kann.

Um den Hund mit Jod zu versorgen, können Seetangtabletten gefüttert werden. Dabei sind die Angaben des Herstellers einzuhalten.

Neben den vorgestellten Futtermitteln werden noch viele weitere Ergänzungs-futtermittel wie Knoblauchtabletten oder Himbeertabletten für den Hund angeboten. Bei einigen gibt es wenig bis gar keine wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit. Im Zweifelsfall sollten Sie immer mit Ihrem Tierarzt über die sinnvolle Zusammenstellung der Ernährung Ihres Hundes sprechen.